10.11.2020

Wir vermissen Dich: „Persönlicher Austausch in der Präsenz!“

Anstatt dessen: Digitale Kompetenz, digitale Führungskompetenzen, ...?

Es bleibt dabei: Das Corona-Virus gestaltet auch jetzt, im kommenden Winter, einen erheblichen Teil unseres Führungsalltags. Und es ist davon auszugehen, dass uns diese Situation noch bis weit in 2021 prägen und uns mal mehr und mal weniger beeinträchtigen wird.
 
Und ja, auch Ihre Führungsaufgaben bleiben.
Allerdings hat sich die tagtägliche Führungsarbeit, also die Art und Weise, wie Sie Ihre Führung ausüben, erheblich verändert, bedingt durch die gerade im Moment aktuell gültigen Rahmenbedingungen der Pandemie. Es sind sogar noch mehr Fragestellungen hinzugekommen, die irgendwie organisiert und kommuniziert werden müssen.

Die Art von Führungsarbeit, die es derzeit braucht, hat es also durchaus in sich.
Vor allem das relevante Mittel zur Führung – die Kommunikation zwischen Menschen – musste sich zwischenzeitlich grundsätzlich anpassen: Denn, wie wir alle erleben, dominiert jetzt anstatt des persönlichen Gesprächs situationsbedingt der digitale Austausch, über eine gelegentlich schwer überschaubare Diversität von Kommunikationskanälen, mit all seinen ganz eigenen Effekten, Hürden und neuen Erkenntnissen.

Eine wichtige Entscheidung von uns Führungskräften im täglichen Doing lautet häufig: Besprechen wir uns „in Präsenz“ oder „Online“? Und wenn Online: welches Format, Kanal, Technik, …?

Diese Frage stellt sich für unsere Meetings, Projektgespräche, Führungs- und Mitarbeitergespräche, aber auch Kundenpräsentationen und -termine, eigene oder andere Veranstaltungen, und für so vieles mehr.
Und natürlich würden viele von uns gerne einfach wieder das komfortable, gewohnte und wirkungsvollste Format nutzen: Den persönlichen Austausch in der Präsenz. Das jedoch ist derzeit häufig schlicht unmöglich.
 
Im Gegensatz zum schnell und einfach umgesetzten, persönlichen Austausch, den wir kannten, gibt es jetzt schon im Vorfeld viele meist unbekannte Variablen, die wir zu jonglieren haben, wie z. B.

  • die jeweils aktuelle COVID-19 Situation mit ihren schnell wechselnden Parametern, wie z.B. Lockdown-Bestimmungen,
  • die grundsätzlichen AHA-Regeln und das „Aerosol-Management“ in den eigenen Raumkapazitäten,
  • und nicht zuletzt das bevorzugte Kommunikationsverhalten von Kunden, Mitarbeitern, Kollegen, etc.

Die aktuelle Führungsarbeit ist deshalb definitiv mit einem hohen Mehraufwand an Organisation, Zeit, Geduld, Ausdauer, neuen Erfahrungen und vor allem Flexibilität verknüpft.

„Das Beste machen“ aus den vorhandenen Möglichkeiten!

Förderliche persönliche Haltungen und Einstellungen und bekannte Basiskompetenzen für Führung helfen auch im neuen „digital-virtuellen Setting“, wie vor allem

  • Flexibilität:  Flexibilität heißt hier nichts anderes, als „sich wechselnden, vorgegebenen Umständen anzupassen“. Grundsätzlich können Führungskräfte aus Möglichkeiten immer das Beste machen – denn egal, wie förderlich oder hinderlich die Umstände sind: es gibt immer ein „Bestmögliches“.
  • Open minded: Offen und aufgeschlossen zu sein, für neue Erfahrungen, Perspektiven, Argumente und Informationen, ist eine notwendige Fähigkeit für Toleranz und ein kritisches und rationales Denken. Es bedeutet aktives Hinterfragen, auch wenn die eigenen Überzeugungen dabei in Frage gestellt werden. Das Gegenteil von Aufgeschlossenheit ist Engstirnigkeit oder Dogmatismus. Engstirnige Menschen sind in der Regel nur bereit, ihre eigenen Standpunkte zu berücksichtigen, und sind für andere Ideen nicht empfänglich. Manchmal erfordern neue Situationen jedoch neue Informationen und genau dieses „Überdenken“ der Dinge, von denen wir dachten, dass wir sie bereits kennen. Es erfordert eine Neubewertung unserer Erfahrungen und bisherigen Learnings.
  • Kommunikations-, Integrations- und Teamfähigkeit: Menschen und Teams mit wertschätzender Kommunikation zusammenzubringen, Klarheit zu schaffen, schwierige Situationen anzusprechen und Konflikte zeitnah zu lösen, Selbstverantwortung der Mitarbeiter zu stärken… Gleichzeitig Authentizität, Glaubwürdigkeit, Selbstreflexion,  Initiative, Tatkraft und Entscheidungsfähigkeit, Begeisterungsfähigkeit auszustrahlen - das versteht sich in der Rolle als Führungskraft von selbst, nicht wahr?

Diese Führungseigenschaften sind Ihnen sicherlich bereits bekannt und nichts Neues für Sie.
Dann herzlich willkommen, denn genau diese Fähigkeiten beinhaltet die digitale Führungskompetenz!
 
Und, wer diese Hypothese bereits bildete, lag völlig richtig: Basis jeglicher digitaler Führungskompetenz bildet „digitale Kommunikations- und Medienkompetenz“.
 
Wollen Sie also die neuen Führungsanforderungen möglichst gut meistern, helfen Ihnen vor allem diese persönlichen Kompetenzen in der neuen Art der Kommunikation, der „digitalen Kommunikation“. Dabei geht es uns nicht nur um Handlungs- oder Methodenkompetenz in den digitalen Tools und Plattformen. Es geht vielmehr um sozial-kommunikative und personale Kompetenzen unter Benutzung der virtuellen Welt: Wie geht das ...

  • z.B. in einem Video-Call mit dem Kunden, Kompetenz und Glaubwürdigkeit auszustrahlen?
  • in einer Onlinebesprechung das eigene Team bei konstruktiver Problemlösung zu moderieren? 
  • über Online-Teammeetings die Eigenverantwortung der Mitarbeiter zu stärken oder tragfähige Vereinbarungen im Team zu schließen?
  • in der entfernten, asynchronen, digitalen Kommunikation sich anbahnende Konflikte im Team zu erkennen und mit den Beteiligten via Video nachhaltig zu klären?

Wir bringen Sie in die Poleposition beim Ausbau dieser digitalen Führungskompetenzen, damit Sie und Ihre Führungskräfte,

  • eine kompetente und professionelle Führungswirkung ausstrahlen,
  • wirksam moderieren oder überzeugen,
  • oder im Falle von Unvorhersehbarkeiten souverän damit umgehen können.

 Zudem geben wir Ihnen auch diese Lernchancen an die Hand:

  • Klarheit darüber, in welchen Situationen sich welches Online-Format eignet, und wie die Kommunikation inhaltlich, didaktisch und strukturell aufgebaut sein sollte.
  • Die wichtigsten Techniken und Erfolgsfaktoren für eine effektive Online-Moderation – „Worauf kommt es wirklich an – denn die Beherrschung der Plattform ist es nicht alleine…“.
  • Klarheit über die Rolle als Online-Moderator, die wichtigsten Regeln und Skills zur Online-Moderation – auch im eigenen Team.

Was wir bereits heute wissen:
"Wirksamkeit in der Führung" setzt in der Zukunft voraus, sowohl in Präsenz als auch über digitale Medien gleichermaßen souverän und „gut“ führen zu können!

Kommen Sie bitte gesund, fit und mit Zuversicht durch die aktuelle Zeit! 
Wir schicken Ihnen dazu vor allem gutes Gelingen für das Bestmögliche und unsere herzlichsten Grüße!

Gabriele Ella und Bernhard Freudenstein

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