Bewusst gesteuerte Manipulation
Was passiert, wenn politische Einflussnahme aus dem Ausland meine schlimmsten Albträume triggert?
Was passiert mit meinen Werten, wenn ich mit der Grundhaltung "Angst" meine Stimme an der Wahlurne abgebe?
Angst beeinflusst massiv unsere Realität und unsere Wahrnehmung.
Wir entscheiden nicht mehr rational, nicht mehrreflektiert.
Angst steuert unsere Stresshormone wie Cortisol und Adrenalin, die unser Gehirn bei Bedrohung und Angst ausgeschüttet.
Diese Reaktion ist evolutionär tief verankert.
Das Bild das im Gehirn verankert ist:
"Säbelzahntiger hinter dem Baum – ich muss weg – ich will überleben."
Die Säbelzahntiger sitzen nach einigen Jahrhunderten in unserer zivilisierten Welt nicht mehr hinter den Bäumen, unser Gehirn denkt und tickt jedoch leider immer noch so.
Genau diesen Effekt unseres Gehirns machen sich einzelne Menschen in der aktuellen, geopolitischen Lage zunutze,
- die ausschließlich ihre ganz persönlichen Macht ausbauen wollen und
- lediglich ihre rein persönlichen Interessen und Ziele verfolgen wollen.
Das heißt für uns alle :
Mit dieser bewusst eingesetzte Angst werden auch wir gesteuert und manipuliert. Wir werden beeinflusst, die persönlichen Interessen dieser Menschen zu verfolgen – und explizit nicht unsere Interessen. Es ist gewünscht, dass unsere eigenen Interesse auf der Strecke bleiben, und das verheißt für uns nichts Gutes.
Verängstigen uns Manipulatoren sprichwörtlich zu Tode, ist ihr Ziel, unser Gehirn ganz bewusst in den Notfall- Panikmodus zu versetzen, in den hormonell gesteuerten Mechanismus unseres Gehirns.
Mit der unausgesprochenen Botschaft: „Verhalte Dich entsprechend, denn nur dann wird Dir nichts passieren“.
So werden by the way auch, rationale, demokratische Entscheidungsprozesse ausgehebelt.
Aus der Sicht der Neurobiologie:
- Angst schränkt unsere Fähigkeit zur objektiven Urteilsbildung ein.
- Wir entscheiden schneller, reflexhafter und oft basierend auf
Sicherheitsbedürfnis statt rationaler Analyse.
- Schwarz-Weiß-Denken und vereinfachte Feindbilder entstehen.
Angst als Grundlage für politische Entscheidungen:
- Wenn wir unter Angst unsere Stimme abgeben, kann das dazu führen, dass:
Unsere Werte verschieben sich:
Sicherheit und Kontrolle bekommen Vorrang vor Freiheit und Offenheit.
- Autoritäre Lösungen wirken attraktiver:
Eine starke Hand, die verspricht, das Chaos zu ordnen, wird bevorzugt.
- Risiken werden überbetont:
Die Angst vor Veränderung führt zu Rückwärtsgewandtheit und
Abwehrreaktionen.
Langfristig kann das zu einer Politik führen, die nicht auf nachhaltigen Lösungen basiert, sondern auf kurzfristiger Panikbewältigung.
Die Neuropsychologie zeigt klar: Angst ist ein schlechter Berater – besonders in der Politik. Panikreaktionen konterkarieren die Demokratische Entscheidungsfindung.

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