10.05.2019

Vorbild oder kein Vorbild = Führungserfolg oder nicht?

Self-Leadership

Wir als Führungskräfte sind unentwegt unter Beobachtung: von Mitarbeitern, von Vorgesetzten, von Kollegen, von Kunden. Und damit geben wir so gut wie immer ein Vorbild: im Guten wie im weniger Guten. Allerdings verschwindet  das Bewusstsein über diese Tatsache sehr oft im operativen Tun, in der Vielzahl unserer tagtäglich Aufgaben und Projekte.

Wann haben Sie sich selbst zuletzt gefragt: Welches Vorbild gebe ich eigentlich ab?

  • Z. B. wenn ich während eines einstündigen Meetings auf mein Smartphone fokussiert bin und sechs Mal den Raum verlasse, um zu telefonieren…?
  • Oder: Wenn mein Team mich über ihre guten Ergebnisse aus den letzten Wochen informiert – und ich, einen halben Tag später, nach Details zum Status Quo frage…?
  • Oder: Meine Mitarbeiterin löst unser kniffligstes Problem durch die innovative Lösung schlechthin und will die Innovation gemeinsam der Geschäftsleitung vorstellen. Weil sich jedoch grade die Gelegenheit bietet, stelle ich die Neuerung der Geschäftsleitung gleich ohne die Mitarbeiterin vor.
  • Oder: Wenn der kürzlich leider entlassene Mitarbeiter nicht mehr am Arbeitsplatz erscheint, und die übrigen Teammitglieder in meinem Büro stehen und fragen, wo der Mitarbeiter denn heute bleibt – weil sie bislang noch nichts davon wissen…?

Es geht also darum, mich zu beobachten und meine Verhaltensmuster zu erkennen: Welchen Effekt hat das, was ich vorlebe, bei meinen Mitarbeitern? Und welchen Handlungsbedarf sehe ich bei mir an der einen oder anderen Stelle?

Von Peter Drucker, einem Pionier der modernen Managementlehre, stammt die Aussage:
„Wenn ein Manager sich nicht selbst führen kann, werden ihn keine Fähigkeit, Fertigkeit, Erfahrung und kein Wissen zu einem leistungsfähigen Manager machen.”
Und darin steckt viel Wahres!

Mich „selbst zu führen“ bedeutet: Ich nehme mich selbst unter die Lupe, ich setzte mich mit meiner eigenen Haltung, Verhaltensmustern und Glaubenssätzen auseinander, um mich dann selbst zielgerichtet zu „transformieren“.

Wir brauchen Selbsterkenntnis als Basis für kraftvolles Handeln. Und wir verfügen generell über einige Stärken, Erfahrungen und Fähigkeiten, um erfolgreich zu agieren, nutzen diese aber oft nicht bewusst genug.

Erfolgreiche Selbstführung nutzt Selbstbeobachtung und Reflexion, um zu erkennen: Wie „ticke“ ich selbst, wo liegen meine eigene Stärken und Schwächen, wie funktioniert meine eigene Selbstmotivation. Dann erst bin ich in der Lage, die eigenen Fähigkeiten zielorientiert, selbstgesteuert, schrittweise und dauerhaft weiter zu entwickeln.

Der relevante Effekt:
Selbstführungsfähigkeit wirkt sich positiv auf mein eigenes Gefühl der Selbstwirksamkeit, meine eigene Leistungsfähigkeit und mein eigenes Verhalten aus – und wirkt so auch ganz direkt auf alle Menschen in meinem Umfeld.
Selbstführungsfähigkeit als Weg zur eigenen, souveränen »Führungs-Kraft«.

Und die beste Nachricht für Sie: Self-Leadership kann man lernen, kann man üben, kann man leben!

Sprechen Sie uns an: Wir bringen Sie selbst oder Ihre Führungskräfte oder auch ein konkretes Team in unseren Leadership Workshops und Leadership Coachings zu mehr Self-Leadership.

Wir freuen uns auf Sie!

www.freudenstein-leadership.de/referenz

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