22.03.2016

Integrative Kommunikation in der Führung – Konfliktkompetenz steigern

„Konfliktkompetenz braucht nicht zwingend einen Konsens, aber immer einen Dialog“

Wie wir es auch aus unserer Erfahrung als Führungskraft kennen, sind in den sozialen Interaktionen des beruflichen Umfelds Konflikte oft unvermeidlich. Unterschiedliche Persönlichkeiten verfolgen unterschiedliche und teils auch sich widersprechende Interessen, nicht nur für sich persönlich, sondern auch bei der Erreichung der Unternehmensziele. Über das „Was“, „Warum“, „Ob und Wie“, „Wann und Wer“… werden dann leidenschaftliche Diskurse ausgetragen, und je länger diese dauern, desto weniger bleibt es auf der sachlicher Ebene.

Eine der Hauptaufgaben von Führung im Unternehmen ist es deshalb, die gemeinsame Richtung zu zeigen, Orientierung zu geben und möglichst alle hinter den Unternehmenszielen zu versammeln.

Eine hohe Konfliktkompetenz ist hierbei eine wesentliche Teildisziplin der dazu erforderlichen Führungsfähigkeiten.

Konfliktkompetenz auch als ökonomischer Faktor
Vielen Unternehmen entstehen zudem durch die unzureichend behandelten, ungelösten oder schwelenden Konflikte erhebliche Kosten: durch entgangene Arbeitszeiten, verpasste Aufträge, abgewanderte Kunden oder Lieferanten, etc. Auch intransparente Kosten, wie „eine belastete Stimmung“, Motivation und Arbeitsleistung sinkt, bis hin zur „inneren Kündigung“ z.B. von Leistungsträgern, sind etwaige Auswirkungen.

Hier gilt es: Konflikte zeitnah und kompetent zu behandeln und in tragfähige, akzeptierte Lösungen umzuwandeln.

„Konflikte als Entwicklungspotential für Ihre Führungskräfte und Ihr Unternehmwachstum“

Konfliktkompetenz steigern – Lösungsfähigkeiten ausbauen“

Konflikte sind vor allem Anregungen, Dinge in Frage zu stellen und sich für neue Sichtweisen zu öffnen. Sie bilden damit eine Grundlage für persönliches Wachstum und ermöglichen kreative, innovative und oft überraschende Lösungen. Anstelle von destruktivem Blockieren oder Lamentieren gilt es also, den Energien in Konflikten konstruktiv mit hoher Konfliktkompetenz zu begegnen, und das Spannungspotential in neue Lösungen zu lenken.

Konfliktkompetenz erfordert:

  • eine gute Wahrnehmung der eigenen Person und des Gegenübers, vor allem die Akzeptanz, dass es andere als die eigene Wahrnehmung gibt,
  • eine mutige Selbstbehauptung in der Kommunikation,
  • Respekt vor meinem Gegenüber und das Wissen um die eigenen Bedürfnisse, Interessen und Standpunkte und die klare Darstellung dieser Argumente,
  • letztlich die Bereitschaft zum Sichtwechsel und der Suche nach Lösungsmöglichkeiten. 

Wir bieten Ihren Führungskräften in unserem Workshops: Eine Umgebung, ihre Kommunikationsfähigkeiten in Konfliktsituationen in geschützter Umgebung zu trainieren und zu entwickeln. Denn: auch Spitzensportlern üben ihre Abläufe auf dem Trainingsplatz, bevor sie sich im Wettkampf messen.

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